Kommende Ausstellung

Die Sprache der Farbe

50 Jahre André Evard (1876-1972) mit Paul Klee, Willi Baumeister, Max Ackermann, Erich Heckel und weiteren Ikonen der Moderne

17. Oktober 2026 - 18. April 2027

Oben: André Evard, Kirschblüten, 1908, Aquarelle; Les Roses, 1923, Öl auf Leinwand, Unten: André Evard, Avec les oiseaux, 1908, Aquarell auf Papier; Blaue Rosen, 1924, Öl auf Leinwand

Anlässlich des 150. Geburtstags des Schweizer Künstlers André Evard präsentiert die Kunsthalle Messmer vom 17. Oktober 2026 bis 18. April 2027 eine große Jubiläumsausstellung. Als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Schweizer Abstraktion entwickelte, Evard bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Bildsprache zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion und zählt zu den wichtigsten Pionieren der modernen Kunst.

André Evard, Kirschblüten II., 1908, Aquarelle; André Evard, Mädchen mit Schirm, 1911, Aquarell auf Papier

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen mehr als 100 Werke, die nach ihrer erfolgreichen Weltreise im Powerlong Art Museum in Shanghai (12. Juni bis 20. September 2026) erstmals wieder nach Deutschland zurückkehren. Die dort gezeigte Ausstellung mit insgesamt 172 Werken fand international große Beachtung und unterstrich eindrucksvoll die wachsende Bedeutung Evards im internationalen Kunstkontext.

André Evard, Alpen (Jungfrau), 1945, Öl auf Karton; Erich Heckel, Im Kärnten, 1942, Aquarell

Aufbauend an diesen internationalen Erfolg präsentiert die Kunsthalle Messmer die vier zentralen Werkgruppen André Evards: seine vom Jugendstil geprägten Frühwerke, die klassischen Stillleben, die farbintensiven Landschaftsdarstellungen sowie seinen konsequenten Weg hin zur abstrakten Bildsprache.

André Evard, La Machine, 1925, Öl auf Hartfaserplatte; Willi Baumeister, Abstraktion auf Hellgrau, 1927, Mischtechnik auf Karton

Ergänzt wird die Ausstellung durch bedeutende Werke seiner Zeitgenossen, darunter Paul Klee, Georges Braque, Willi Baumeister, Max Ackermann, Erich Heckel, Auguste Herbin und Sonia Delaunay und weiteren Ikonen der Moderne.

André Evard, Cosmos II, 1956, Öl auf Hartfaserplatte; Paul Klee, Spiel der Kräfte einer Landschaft, 1917, Öl auf Leinwand

Gemeinsam zeichnet die Ausstellung die spannenden Anfänge und Entwicklungen der abstrakten Kunst im frühen 20. Jahrhundert nach und würdigt André Evards herausragenden Beitrag zur europäischen Moderne.

Newsletter

Unser Newsletter mit Informationen über unsere Ausstellungen, Künstler, u.v.m.! (Jederzeit kostenlos & kündbar)

Impressionen

HERMANN HESSE – Dichter, Maler, Nobelpreisträger
21.03.26 – 11.10.2026

Susanne Zuehlke – Farben kennen keine Regeln
28.06.2026 – 23.08.2026