5. Internationaler André-Evard-Preis

03.11.2018 bis 17.02.2019

Bereits zum 5. Mal hat die kunsthalle messmer einen der weltweit wichtigsten Kunstpreise im Bereich der konkret-konstruktiven Kunst vergeben. Die 100 ausgewählten Arbeiten gewähren einen tiefen Einblick in das aktuelle und internationale Schaffen der konkret-konstruktiven Szene. Die Ausstellung präsentiert dabei ein Tableau verschiedenster Medien und Formsprachen, welche sich unter der Schirmherrschaft des Konkret-Konstruktiven zusammenfinden. In dieser Ausstellung wird deutlich, wie unterschiedlich, individuell und persönlich sich die Künstler mit derselben Kunstrichtung auseinandergesetzt haben.

Eine renommierte Fachjury hat den Sieger des hochdotierten Preises ausgewählt. Diese setzt sich zusammen aus der Sammlerin und Museumsgründerin Marli Hoppe-Ritter aus Waldenbuch, Sabine Schaschl, Direktorin und leitende Kuratorin des Museums Haus Konstruktiv in Zürich sowie Ewald Karl Schrade, dem Galeristen und Initiator der Art Karlsruhe. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wurde unter den Künstlern der drei überzeugendsten Werke der Ausstellung aufgeteilt, außerdem wurde ein Publikumspreis vergeben.

1. Preis: Rüdiger Seidt (D) mit 5.000 €

2. Preis: Antonio Marra (I) mit 3.000 €

3. Preis: Christiane Grimm (D) mit 2.000 €

Die Plätze 4 – 8 gingen in absteigender Reihenfolge an Werner Dorsch (D), Mariano Ferrante (ARG), Laszlo Otto (HUN), OMI Riesterer (D) und Christian Rudolph (D).

Der Publikumspreis ging an Antonio Marra.
(Der Gewinner der Publikumspreis-Verlosung wird von uns verständigt)

Gewidmet ist der Kunstpreis André Evard (1876–1972), der als Wegbereiter der Schweizer Moderne gilt und sich zu Lebzeiten nicht nur der figurativen, sondern vor allem der abstrakt-geometrischen Malerei gewidmet hat.